Habe wieder ein paar Unboxing Fotos zu präsentieren...und zwar diesmal von einem nVidia ION basierten Mini-ITX Mainboard. Es handelt sich um das Jetway NC63-330-LF (Alternativlink) auf Intel Atom 330 und nVidia ION Basis. Das Board weist zwei DDR2 Speicherbänke auf und kann mit Speichermodulen bis zu 800MHz Speichertakt bestückt werden.
Das Board hat keinen üblichen PCI- oder PCIe Steckplatz, kann aber mit vier S-ATA Anschlüssen aufwarten. Obendrein stellt es RAID 0, 1, 5, 0+1 sowie JBOD zur Verfügung. Diese Features machen es für mich zu einem perfekten (Media) Server Board, doch hier zunächst erst einmal die ersten Unpacking Pictures:


Auf dem Board selbst befindet sich noch ein Mini PCI Steckplatz, der vorzugsweise für ein WiFi (WLAN) Modul verwendet werden kann. Das Backpanel ist im Vergleich zu anderen ION Boards auch eher "leer". Es bietet folgende Konnektivität (v.l.): 1x PS/2, 2x USB, 1x HDMI, 1x DVI, 1x VGA, 2x USB, 1x LAN, 2x USB, Audio (3x 3,5mm Klinke). Ich werde in den kommenden Tagen erste Test- und Benchmark Ergebnisse präsentieren können...so stay tuned. ;)
So, heute gibt es gleich einen Schwung Updates. Im Zuge dessen kann ich Euch Unpacking Pics des brandheissen DFI LanParty MI P55-T36 Mini-ITX Mainboards präsentieren, zu dem ich ja bereits eine News in unserem Portal auf EPIAcenter.de veröffentlicht hatte. Das Board basiert als eines der ersten Mini-ITX Mainboards auf dem Sockel 1156 (LGA1156) und ist somit für den Einsatz von Intel Core i7 und Core i5 Prozessoren gerüstet. Im speziellen sind seitens DFI derzeit drei CPUs "zertifiziert" und zwar für den Core i5-750 (2.66GHz/45nm/95W TDP/189W Peak), den Core i7-860 (2.8GHz/45nm/95W TDP/189W Peak) und den Core i7-870 (2.93GHz/45nm/95W TDP/189W Peak). Für welchen der drei ich mich beim Test entscheiden werde, ist derzeit noch offen. Jetzt erst einmal zu den Unpacking Fotos, die ich in meinem Flickr Account abgelegt habe.


Bekannt ist derzeit aber schon, welchen RAM ich verwenden werde. Und zwar denselben, den ich schon beim Test des Kontron KTG41-ATXu eingesetzt habe, nämlich das Corsair XMS3 Set (DDR3/TW3X4G1333C9A/2x2GB/PC3-10666/1333MHz). Da das DFI LanParty MI P55-T36 über keine integrierte Onboardgrafik verfügt, was quasi ein Novum im Mini-ITX Bereich ist, bin ich gezwungen eine PCI Express Grafikkarte für den Testaufbau zu verwenden. Ich habe mich für den Einsatz einer nVidia Geforce 9500 basierten Grafikkarte entschieden und zwar einer passiv gekühlten Leadtek "Winfast PX9500GT Heatpipe Edition". Über jegliche Updates und News zu diesem Board/Test halte ich Euch auf dem Laufenden...so stay tuned. ;)
Ich habe nun nach längerer Zeit endlich das Kontron KTG41-ATXu Micro-ATX Mainboard (µATX) testen können und gleich diverse Benchmarks durchlaufen lassen. Ich habe dazu kurzerhand ein paar Fotos und Screenshots gemacht und in meinem Flickr Account abgelegt. Zunächst folgen erst einmal ein paar Fotos des Testsystems mit Q9400 Core2Quad CPU (4x 2.66GHz, 1333MHz FSB, 2x 3MB L2 Cache, 95W TDP) und passendem Akasa LGA775 PWM Kühler (AK-955A-B). Was leider wieder sofort ins Auge fällt, ist der fakt, dass die Arretierung des CPU Kühlers das Board immens durchbiegt. Dies entsteht durch den hohen Anpressdruck, der vom Befestigungsmechanismus ausgeht. Ich habe nach der Aufnahme des Fotos die Arretierungen umgehend wieder gelöst, da ich keine Beschädigung des Boards verursachen wollte.
Es wurde mit zwei verschiedenen Speicherkonfigurationen getestet und zwar zuerst mit einem einzelnen 1GB RAM Baustein von Samsung (PC3-8500/1066MHz) getestet und zusätzlich wurde die Speicherbandbreite mit einem Corsair XMS3 Set (DDR3/TW3X4G1333C9A/2x2GB/PC3-10666/1333MHz) mittels SiSoft Sandra 2009 ermittelt. Die Ergebnisse dazu folgen weiter unten in Form von Screenshots.


Kommen wir nun zu den Benchmark Ergebnissen. Hier wurden wieder die üblichen verdächtigen verwendet, als da wären Sandra SiSoft 2009, Maxxon Cinebench R10, Futuremark 3DMark 2006 sowie PCMark 2005, KMB, Fritz Chess Benchmark und WinRAR. Die Ergebnisse könnt Ihr den unten folgenden Screenshots entnehmen. Die ersten Screenies zeigen die Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista und Windows 7, wobei die Benchmarks und sonstige Tests unter XP durchgeführt worden sind.

Windows XP, Windows Vista, Windows 7

SiSoft Sandra 2009

Futuremark 3D Mark 2006 & PC Mark 2005

WinRAR, KMB, Fritz, Cinebench
Die Benchmarks machen einen relativ normalen Eindruck und speziell die Speicherbenchmarks überzeugen. Ich bin allerdings bei genauerem Hinsehen etwas stutzig geworden, da die oben genannte Q9400 CPU lediglich mit einem effektiven CPU Takt von 2.13GHz angezeigt wird. Auf Anfrage bei Kontron teilte man mir mit, dass auf das derezit neuste BIOS geupdated werden müsse. Dies brachte aber keinen Erfolg. Ich bin aber dran und werde jegliche Updates hier im Blog zur Verfügung stellen. Abschließend folgen jetzt noch die Ergebnisse der Temperaturtests mittels prime95. Ausgelesen wurden die Temperaturen mittels CPUID HWMonitor 1.15 sowie Speedfan 4.40. Vor Beginn des Lasttests lagen die Temperaturen im absolut gemäßigtem Bereich, wenn man bedenkt, dass hier eine Core2Quad CPU im Einsatz ist. Die Core Temperaturen lagen zwischen 22°C und 37°C, wobei das System vor dem Test scheinbar nur Core2 und Core3 "belastet" hat.


Vor dem Test, Nach 2h Test
Nach etwa zwei Stunden Volllasttest haben sich die Temperaturen nicht merklich verändert, sondern liegen nach wie vor bei etwa 37°C Core Temperatur, was für die Leistung des Akasa Kühlers spricht, den ich auf vollen Umdrehungen habe laufen lassen, um dessen Performance besser ausloten zu können. Dies ist aber selbst für einen Desktop Rechner zu laut.
Die Core Temperaturen von etwa 37°C lassen nach oben viel Spielraum offen, so dass der temperaturgeregelte Betrieb des Kühlers kein Problem darstellen sollte. Das BIOS des Kontron KTG41/ATXu lässt dazu sowohl drehzahl- als auch temperaturgeregelten Betrieb zu, insofern man einen Kühler mit PWM Lüfter verwendet.
Sollte es in näherer Zukunft Updates oder sonstiges geben, so werde ich dies hier veröffentlichen...so stay tuned. ;)
Erstmals kann ich euch heute seit langem einmal wieder ein Produkt der Firma HFX (aka mCubed) vorstellen, von denen wir zuletzt vor etwa zwei Jahren einen ausführlichen Test veröffentlicht hatten. Damals hatten Chris und ich das externe 280W Netzteil "EF28" (Review Link) testen können. Nun stand erstmals ein Gehäuse auf dem Prüfstand, wobei HFX dafür bekannt ist, nur passiv gekühlte Systeme und Komponenten anzubieten. Es handelt sich um das HFX "mini server" Gehäuse, welches auf Micro-ATX bzw. Mini-ITX Basis in Verbindung mit vier 3,5" Festplatten als sogenannter Home Theater Media Server (HTMS) eingesetzt werden kann:
"Das HFX "mini server" Gehäuse gehört sicherlich neben einigen, ganz wenigen Herstellern zur Crème de la Crème, was heutzutage auf dem Gehäusemarkt in Sachen Design - aber auch Performance - geboten wird, so gibt es kaum einen Hersteller - wenn überhaupt, der ein solch schlichtes High End Design mit einem Heatpipe Konzept verbindet und anbietet. Die Kühlungseigenschaften des Gehäuses sind einwandfrei und auch bei Volllast, kann das hier getestete System zu keiner Zeit seine Temperaturlastgrenzen erreichen. Noch besser verhält es sich im Bereich Geräuschentwicklung, da aufgrund der Heatpipe Technologie jegliche Geräusche unterbunden werden und lediglich die Geräusche der eingebauten Festplatten minimalst vernommen werden können." (...) Bitte klickt hier für den kompletten Gehäuse Review.
Lange ist hier wieder nichts passiert und selbst die Veröffentlichung des Reviews vom passiv gekühlten HFX "mini server" hat hier leider gar keine Erwähnung gefunden, obwohl ich den kompletten Entstehungsweg hier im Blog veröffentlicht hatte (hier/hier/hier/hier/hier). Die News zum Review möchte ich deshalb nun nachreichen.