Freitag, 26. Juni 2009

zed's Desktop MiniPC

Ich habe nachdem ich ja letztens den Review des Zotac Geforce 9300-ITX WiFi Mainboards präsentiert. Nun habe ich das Board auserkoren, um meinen neuen Desktop PC aufzubauen. Platz findet das Board im neuen Silverstone SG05. Als Prozessor kommt eine Intel Core2Duo E6400 CPU in Verbindung mit 2x 2GB Corsair XMS2 DHX RAM (800MHz) zum Einsatz. Der Prozessor wird mittels Silverstone NT05 immer schön kühl gehalten, wobei die Drehzahl mittels Poti (Slotblende) frei wählbar ist. Den 120mm Lüfter in der Front des SG05 habe ich obendrein mittels Zalman Fan Mate II heruntergeregelt. Jetzt surrt das System schön leide vor sich hin. Es eignet sich sogar, um damit adäquat daddeln zu können. Zum Beispiel läuft Desert Combat (Battlefield 1942 Mod) in 1280x960 mit vollen Grafik Features flüssig und ohne störende Ruckler. Die Silverstone Raven RVM01 Gaming Maus (400dpi - 3200dpi) rundet das Ganze ab. ;)



JCP MI-103 Mini-ITX Gehäusetest online...

Nachdem ich vor etwa zwei Monaten den Hersteller JCP Computer Cases vorgestellt hatte und eines seiner Mini-ITX Gehäuse ausführlich testen konnte, nämlich das JCP "MI-102" (Review Link), folgt heute mit dem "MI 103" der nächste JCP Review:

"Das JCP "MI 103" ist - genauso wie der kleine Bruder, das JCP "MI 102" - ein schlichtes und schickes Mini-ITX Gehäuse. Das "MI 103" ist aufgrund seiner größeren Abmessungen und der Anlehnung an HiFi Komponenten für den Wohnzimmer Bereich gedacht. Dennoch steht aber auch dem Einsatz als Nettop Gehäuse auf den Schreibtisch nichts im Wege, denn dieses Gehäuse braucht sich dank seines Designs nicht zu verstecken. Es kommt genauso wie das "MI 101" und das MI 102" in Klavierlack Optik und mit verspiegelten Frontblenden daher, was in diesem Preissegment sicherlich seinesgleichen sucht, weshalb auch diesmal eigentlich wieder drei Awards vergeben werden müssten, was aber a) den Rahmen sprengen würde und b) zu Verwirrung führen könnte. Dennoch vergebe ich dem schicken "MI 103" einen Gold Award sowie einen Preistipp, was mehr als gerechtfertigt ist. Der Preistipp erhält den Vortritt vor dem Kauftipp, da meine Wahl auf das "MI 102" gefallen wäre, wenn ich zwischen beiden entscheiden müsste. Wer sich für allerdings für dieses gelungene Gehäuse entscheidet, wird auf jeden Fall seine echte Freude damit haben." (...)

Bitte klickt hier für den kompletten Gehäuse Review.

Donnerstag, 25. Juni 2009

zed's old HTMS II

Ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich meinen alten HTMS neu aufbauen werde (und dann zum Kauf anbieten werde). Gesagt, getan. Der Home Theater Multimedia Server ist in einem Silverstone LC10-M untergebracht und basiert auf einem passiv gekühlten VIA EPIA-PD6000E Mini-iTX Mainboard, dessen Original Prozessorkühler durch den von mir umgebauten Thermalright SLK-700 ersetzt wurde (Der Kühler wird nicht - wie im Artikel zusehen - aktiv betrieben sondern passiv.). Alleine dies stellt schon ein Highlight dar, denn mit diesem Kühler ist es möglich, den Server auch ohne Probleme im 24/7 Betrieb einzusetzen.

Das Gehäuse ist zusätzlich mit zwei 60mm und einem 80mm Lüfter ausgestattet, um einerseits die durch das Board bzw. die Festplatten entstehede Abwärme adäquat aus dem Gehäuse zu führen bzw. das System ausreichend zu kühlen. Damit diese nicht zu laut sind bzw. ein gesundes Verhältnis zwischen Kühlung und Lautstärke erzielt werden kann, werden die Lüfter jeweils durch einen Zalman Fanmate I bzw. einen Zalman Fanmate II heruntergeregelt. Bei den verwendeten Festplatten handelt es sich um 2x 300GB Maxtor (6L300R0), 2x 400GB Samsung (HD400LD), sowie einer 750GB HDD und einer 40GB System HDD. Sumasumarum ergibt das eine Gesamtkapazität von ca. 2,2 Terrabyte, was als Mediaserver durchaus ausreichend ist. Alle Platten wurden in den Auslieferungszustand zurückversetzt, dh. diese beinhalten keinerlei Daten und ind unformatiert. Als Scheibenlaufwerk kommt ein 52x CD-ROM Laufwerk zum Einsatz. Beim RAM Baustein handelt es sich um einen 512MB DDR2 (266MHz) Baustein, welcher zusätzlich mittels einem Thermalright RAM Kühler passiv gekühlt wird. Das Netzteil ist ein aktiv gekühltes, aber durchaus leises - Spire 250W ATX Netzteil. Um Euch ein genaueres Bild zu machen, werft einen Blick auf die nun folgenden Bilder, die den Aufbau kommentieren.

Hier ist der Direktlink zur eBay Auktion.





Mittwoch, 10. Juni 2009

ZOTAC GeForce 9300-ITX WiFi Review online...

Nachdem ich hier im Blog bereits zahlreiche Posts zum Zotac Geforce 9300-ITX WiFi Mini-ITX Mainboard veröffentlicht habe (hier/hier/hier), ist nun der ausführliche Review auf EPIAcenter.de online gegangen. Dies nur als kurze Zwischeninfo. ;)


Dienstag, 9. Juni 2009

zed's HTMS VI

Ich hatte ja bereits im letzten Post Bilder zur Fertigstellung des Systems präsentieren können. Lediglich das Biegen und Montieren der Heatpes fehlte noch. Dies habe ich noch am selben Tag machen können und rennt der hfx mini server bereits seit 3 Tagen und ist mir Migration beschäftigt. Aber zurück zum Biegen. Mit dem von Coolermaster zur Verfügung gestellten Bending Tool (Bild u.l.) entpuppte sich diese Arbeit als ein der leichtesten Aufgaben. Zuerst habe ich mich um die CPU Heatpipes gekümmert, wobei diese etwas eng stehen und ich den ersten Biegeversuch auch sogleich "verzockt" habe. Ich hatte den Winkel nicht auf dem Streifen und so musste die erste Pipe etwas zurückgebogen werden (Bild u.r.), was aber nur leichte Dellen erzeugte, die nicht weiter schlimm sind. Für die CPU Heatpipes habe ich die kupferfarbenen Pipes verwendet, die dem Modul Set ECC-00600-01-GP beilagen. Mit der Materie nun besser vertraut, klappten die anschließenden Versuche auf Anhieb.



Nachdem ich zunächst alle Heatpipes gebogen und korrekt angepasst hatte, folgte die Montage, welche mittels der beiliegenden Coolermaster Wärmeleitpaste optimiert wurde. An jeden Übergang wurde großzügig vor der Montage Leitpaste aufgetragen. Dabei habe ich jeweils zuerst die äußeren Befestigungselemente leicht verschraubt, damit man die Heatpipes noch nach oben drehen konnte, um Leitpaste auf die CPU- bzw. Chipsatzkühler auftragen zu können. Nachdem auch dies erledigt war, konnte alles vernünftigt verschraubt werden (Bilder u.).



Wie oben bereits erwähnt, läuft der Server nun seit etwa 3 Tagen ununterbrochen und ist mit Festplattenzugriffen beschäftigt. Die CPU Temperatur hat sich mittlerweile zwischen 50°C und 55°C eingependelt (System: ca. 44° Sens1 / ca. 48°C Sens2). Meiner Meinung nach stellt dies gute Werte dar, mit denen man getrost arbeiten kann und alles deutet daraufhin, dass man eine derartige Konfiguration mit Athlon TF-20 auch als 24/7 Server einsetzen kann, insofern gewünscht. Es werden in den kommenden Tagen noch genauere Temperaturtests folgen, wobei ich ebenfalls einen prime95 Volllasttest machen werden, auch wenn ein Server sicherlich nie an diese Grenzen stoßen wird, es sei den, man verwendet zB. einen Streaming Server mit mehreren Clients.